Pesso: The Mysterious Movie-Maker in our Mind

26. November 2008, 20.00 Uhr  – Vortrag

Pesso Boyden System Psychomotor®

Die Gegenwart zufriedener, sinnerfüllter und in lebendigerem Kontakt mit anderen Menschen gestalten zu können ist Wunsch vieler und bedingt emotionales persönliches Wachstum. Die Pesso-Boyden Therapie schenkt dem Ausdruck und der Weisheit des Körpers besondere Aufmerksamkeit und nutzt dessen Impulse für die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie und deren positiver Gestaltung.
Den Vortrag »The Mysterious Movie-Maker in our Mind:
From the Oedipal Complex to the Messiah Gene« wird Albert Pesso in englischer Sprache halten. Er spricht sehr deutlich und ist auch für weniger Geübte gut zu verstehen.
 
 

The Mysterious Movie-Maker in our Mind: From the Oedipal Complex to the Messiah Gene

My work with individuals, couples and families over four decades leads me to the notion that human infants enter the world genetically supplied with an innate template (model) that prepares them to instinctively recognize and intuitively respond to the various, familial, kinship figures they will encounter as they grow up. Further, as well as having an innate tendency to »see and react to« those kinship roles, they also seem to have the innate, rudimentary potentiality to »take on« and »act the part of« each and every one of those kinship roles as situations seem to require in the family settings they grow up in. In other words, infants arrive with an in-built knowledge of, and preparedness to meet, all the different familial and relational roles such as mothers, fathers, grandmothers, uncles, siblings, peer figures …
 
Referent: Albert Pesso
Vortragssprache: Englisch

 
 

27. November 2008, 18.00–21.00 Uhr – Workshops

W1 - »Löcher im Rollengefüge der Familie«, die daraus entstehende innere Dynamik und deren Heilung.

„Holes in Roles“, zu deutsch: „Löcher im Rollengefüge der Familie“, eine erst vor kurzem von Albert Pesso  entwickelte, eminent wichtige Theorie, soll  mit ihren Grundlagen, auf denen sie aufbaut und mit den Auswirkungen, die sie zeitigt,  verstehbar und nachvollziehbar gemacht werden. In einer Demonstration  einer therapeutischen Arbeit kann die tiefe Erleichterung, die das „Füllen der Löcher“ mit den  „richtigen Personen“ bedeutet, erlebt werden.
Referentin: Dipl.-Psych. Almuth Roth-Bilz
 
 

W2 - Das Erspüren unserer Körperbotschaften führt zum Lesen unserer inneren Landkarte. Körperbezogene Pesso-Übungen.

In diesem Workshop sollen Übungen, wie sie Al Pesso und seine Frau für das System der psychomotorischen Therapie ausgearbeitet haben, erklärt, durchgeführt und ausgewertet werden. Sie eröffnen einen verblüffend einfachen Weg zur Selbstexploration und sicheren Gruppenerfahrung durch ihre strukturierte und respektvolle Art und Weise, gestatten zudem einen praktischen Einblick in elementare Pesso-Begriffe wie den inneren Piloten und die Akkomodation. Wir werden z. B. sehen, wie die gleichen Gesten für jeden durch seinen persönlichen Hintergrund sehr unterschiedlich erlebbar sind. Oder wir können über die körperliche Weisheit staunen, die sich jeweils passend als Antwort auf eine innere Frage oder Befindlichkeit zeigt.
Referentin: Dipl.-Psych. Katharina Taeger
 
 

W3 - »Wann ist ein Mann ein Mann?« Verkörperung (Embodiment) – Eine Einführung in die Pesso-Therapie mit Übungen für Männer.

Die Pessotherapie postuliert fünf Grundbedürfnisse, die wir mit auf die Welt bringen: Platz, Nahrung, Schutz, Unterstützung und Grenzen. Diese müssen real im Wortsinne, von unseren Eltern befriedigt werden. Wenn dieser erste »Tanz des Lebens« gelingt,  haben wir eine gute Chance, uns zu einem freien, bewussten, empfindsamen, bindungs- und liebesfähigen Erwachsenen zu entwickeln. Später können diese Bedürfnisse auf einer symbolischen Ebene durch Eltern oder Erzieher befriedigt werden und schließlich, wenn wir ausreichend Befriedigung und Fürsorge erfahren haben, können wir diese wohltuenden und befriedigenden Erfahrungen internalisieren. Das heißt, sie werden ein Teil unseres Selbst und wir können selbst dafür Sorge tragen, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden.
Wir werden an diesem Abend den Schwerpunkt auf die beiden für uns Männer in einem besonderen Sinne bedeutsamen Grundbedürfnisse Schutz und Unterstützung legen.
Referenten: Dr. Helmut Wetzel und Toni Walter
 
 

Ort

Institut für Psychologie der Universität Freiburg.
Engelbergerstr. 41. Die Räume sind ausgeschildert.
 
 

Anmeldung / Preise

Vortragskarten an der Abendkasse, ab 18 Uhr vor dem Hörsaal.
Anmeldung für die Workshops – erforderlich. Beitrag 25,– €. Die Vortragskarte  können Sie auf Wunsch mit bestellen. Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail oder Telefon an, Sie erhalten dann weitere Informationen.

Kosten:

  • Vortrag: 10,– €, Studierende 5,– €.(nur Abendkasse, am 26.11.08, 18.30-20 Uhr vor dem Hörsaal.
     
  • Workshops: 25,– € – Anmeldung unter Angabe des gewünschten Workshops erbeten. Bei Anmeldung zu einem Workshop, können Sie die Vortragskarte mit erwerben und bekommen diese postalisch zugesandt.

Kontakt

Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung e. V.
Alte Universität, Bertoldstr. 17
79085 Freiburg

E-Mail: info@erziehungs-perspektiven.de
Telefon: +49 (0)7652 982748
Fax: +49 (0)7652 982747