Evolutionäre Erinnerung, unsere genetische Mitgift zu Freude, Befriedigung, Sinngehalt und Verbundenheit

Wahrnehmen heißt Erinnern: Ob wir in unserem Leben Frustration und Leid oder Befriedigung, Sinnerfüllung und Verbundenheit erleben, ist abhängig von dem, was unser Gedächtnis an Erfahrungen dazu bereitstellt. Neben diesem „autobiografischen“ Gedächtnis postuliert Pesso ein „evolutionäres“ („genetisches“) Gedächtnis, das sich im Laufe der Jahrmillionen währenden Evolution geformt hat und aufgrund dessen wir genau „wissen“, was wir brauchen (gebraucht hätten), um uns optimal entwickeln zu können.  

In einer kurzen theoretischen Einführung wird – auch anhand von Beispielen – dieses Konzept unter Einbezug der 5 Grundbedürfnisse nach Pesso – dargestellt. In einer „Idealen Eltern Übung“ kann ausprobiert und erfahren werden, wie sicher wir wissen, was wir „gebraucht hätten“ und wie körperlich tief befriedigend sich eine solche Erfahrung anfühlen kann, die genau unseren (genetischen) Bedürfnissen entspricht.

„Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben“

Diskussion und Fragen – auch zum Vortrag von Pesso – sollen ausreichend Platz finden.

Referentin: Dipl.-Psych. Almuth Roth-Bilz, Freiburg